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Gedeckter Einschnitt Raron (GERA)

Unterirdisch durch Raron

Die A9 führt im Dorfteil „Turtig“ künftig durch einen Tagbautunnel, den Gedeckten Einschnitt Raron (GERA). Wie der Gedeckte Einschnitt in Turtmann liegt auch dieses Bauwerk im Grundwasser – die dort gemachten Erfahrungen dienen in Raron als wertvoller Hinweis. So wird auch dieses Bauwerk innerhalb einer Bohrpfahlwand erstellt.

Im Jahre 2013 durchgeführte Versuche mit in den Boden gebohrten Pfählen dienten dazu, die Lärmemissionen beim Bau künftig auf ein Minimum zu beschränken, sowie verschiedene Bohrrezepturen für die Bohrpfähle zu testen. Erkundungsbohrungen im parallel zum Tagbautunnel verlaufenden Trassee der SBB dienten dazu, sich auf ein vibrationsarmes Bauen vorzubereiten. 

Die Plangenehmigung ist erteilt. Neue Sicherheitsvorschriften des Bundes verlangten bei der Gestaltung des Gedeckten Einschnittes Raron Anpassungen: So sollten einerseits die Tunnelportale nicht mehr nebeneinander, sondern versetzt angeordnet sein. Andererseits verlangte das Bundesamt für Strassen (ASTRA) eine neue Tunnellüftung sowie zwei Betriebszentralen in Portalnähe. Deshalb musste Mitte 2013 eine ergänzende öffentliche Auflage des geänderten Projektes erfolgen. Die Bewilligung für das ergänzte Ausführungsprojekt erteilte das GS-UVEK im Frühjahr 2015. Nach der Genehmigung des Detailprojektes durch das ASTRA konnte die Ausschreibung erfolgen. Der Bau des Tagbautunnels Raron wird rund 6 Jahre in Anspruch nehmen. Anschliessend erfolgt der Einbau der BSA.

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