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Länge Teilstrecke 8 km

6.2 km (78%) Tunnel und Gedeckter Einschnitt

2 Halbanschlüsse (Leuk/Susten)

Meilensteine

Hintergrundbild Kacheln

Der Bau der Autobahn A9 durch den Pfynwald bedeutet eine echte Herausforderung.

Der Bau der Autobahn A9 trägt unter anderem zu einer Aufwertung des Naturparkes Pfyn bei.

Parallel zum Bau der Autobahn A9 werden im Bereich Pfyn weitere Projekte realisiert bzw. sind bereits realisiert.

Die Geschichte der Autobahn A9 ist lang und ihr Bau verdient unsere Aufmerksamkeit.

ÖFFENTLICHE PLANAUFLAGE FÜR EINE AUTOBAHN

WIE FUNKTIONIERT DAS?

Bild rechts

Text links

Wie jedes Bauobjekt muss die Autobahn A9 sowie die parallel realisierten Bauwerke und die Wiederherstellungs-/ Ersatzmassnahmen aufgelegt werden, gemäss Art. 27 des Nationalstrassengesetzes (NSG). Das Bauvorhaben muss entsprechend in den offiziellen Organen des Kantons und den betroffenen Gemeinden publiziert werden. Die Auflage dauert 30 Tage. In dieser Frist kann gegen das Projekt eingesprochen werden; die Einsprachen werden in der Instruktionsphase behandelt. Am Ende dieser Instruktion genehmigt das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) die Pläne. Üblicherweise nimmt dieses Prozedere auf Bundesebene rund 24-35 Monate in Anspruch. Anschliessend werden die Pläne im Rahmen des Detailprojektes vertieft. Am Ende dieses Prozesses steht das Verfassen der Ausschreibungsunterlagen. Der Baubeginn erfolgt erst nach der Genehmigung der verschiedenen Dossiers durch das Bundesamt für Strassen (ASTRA).

Interview mit dem Direktor des Regionalen Naturparks Pfyn-Finges

Sonderthema

ACHÄOLOGISCHE VORABKLÄRUNGEN

Bild linke Spalte

Die verantwortlichen Archäologen des ASTRA und des Kantons haben entschieden, die potentiell interessanten Standorte vor Baubeginn zu sondieren, um den Ablauf der eigentlichen Bauarbeiten der Autobahn A9 später nicht zu beeinträchtigen. Rund um den Mörderstein wurden daher erste Grabungen bereits seit dem Jahre 2000 durchgeführt, ebenso im Bereich Pfyngut und Susten Ost. Als Resultat dieser Grabungen konnte aufgezeigt werden, dass der Mensch bereits seit dem Mesolithikum (Mittelsteinzeit) die Talebene besiedelt hat. Im Rahmen des Projektes werden grössere Flächen vorübergehend als Zwischenlager für Ausbruch- und Aushubmaterial beansprucht. Um allfällige archäologisch interessante Fundstellen durch diese Zwischenlager nicht zu beschädigen, soll dieses ganze Gebiet mittels kleinen Grabungen sondiert werden. Dies erfolgt im Jahre 2017 auf den Wiesen und Feldern zwischen Siders und Susten.

KONTAKT

Amt für Nationalstrassenbau
Kantonsstrasse 275 | Postfach 160
3902 Glis

info@a9-vs.ch
TEL. +41 27 606 97 00
FAX. +41 27 606 97 01